Hansestadt Stralsund
Die Hansestadt Stralsund, die 2002 in die Weltkulturerbeliste aufgenommen wurde, ist aus zahlreichen Gründen ein Besuch wert.
Im äußersten Nordvorpommern gelegen, besticht Stralsund durch die Lage am Strelasund.
Der Rügendamm und die zweite Strelasundquerung verbinden die Hansestadt mit Rügen , der größten Insel Deutschlands.
Durch die Nähe zu zahlreichen Ostseebädern auf der Insel Rügen oder auf der Halbinsel Fischland Darss Zingst , ist das Tor zu Rügen, wie die Stadt auch genannt wird, ein interessantes Urlaubsziel.
Zudem bietet Stralsund auch kulturell und geschichtlich eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und Attraktionen.
Im Jahr 1234 gegründet, kann Stralsund auf eine interessante Geschichte zurückblicken.
Bereits seit 1293 war Sie Hansestadt, war Stralsund von 1648 bis 1815 in schwedischer Hand. Die Zeit im Hansebund und die schwedische Besetzung hat die größte Stadt (ca. 58.000 Einwohner) in Vorpommern stark beeinflusst.
Vor allen Dingen die Zeit der Hanse im 14. Jhd. hat in der Stralsunder Innenstadt ihre Spuren hinterlassen. Seit 1990 werden in der Altstadt Plätze, Straßen und Gebäude aufwändig saniert, um den hanseatischen Charme zu erhalten.
Das Stadtbild ist geprägt durch gotische Bauwerke. Die Marienkirche, die Nikolaikirche und die Jakobikirche, alle mit historischem Orgelbauwerk, stehen ganz oben auf der Liste der Sehenswürdigkeiten. Gotische Giebelhäuser rahmen die meist noch ursprünglichen Straßen und Gassen ein. Sie werden heute für unterschiedlichste Zwecke genutzt. Das Wulflamhaus am Alten Markt wurde früher von zwei Bürgermeistern bewohnt und dient heute als Sitz der Welterbe-Managering. Ein anderes schönes Beispiel für gotische Baukunst in das Scheelehaus in der Fährstraße, die Geburtsstätte des Entdeckers der chemischen Elemente Chlor und Sauerstoff Carl Wilhelm Scheele.
Sehenswert ist auch die historische Stadtmauer mit den zwei Stadttoren, einem restaurierten Wehrturm und einem Wiekhaus.
Die historische Altstadt, ringsum von Wasser umgeben, zeugt heute noch vom Reichtum und Glanz der Hansezeit.
In Stralsund locken zahlreiche Freizeitangebote.
Das Stralsunder Meeresmuseum ist weit über die Grenzen Mecklenburg Vorpommerns bekannt und begrüßt jedes Jahr mehr Gäste. Wer wissen möchte, wie Schildkröten ihren Tag verbringen, wie Nemos Artgenossen aussehen und welche Tiere das Meer sonst noch beheimatet, sollte sich einen Besuch in diesem beliebten Museum nicht entgehen lassen.
Im Spaßbad Hansedom können sich Groß und Klein in die Fluten stürzen, bei Massagen entspannen und Tennis, Squash oder Badminton spielen.
Gleich daneben lädt der Stralsunder Tierpark seine Gäste ein, einen unvergesslichen Zoobesuch zu erleben.
Auf dem Knieperteich, mit Blick auf das Städtische Theater, kommen Ruder- und Tretbootfreunde voll auf ihre Kosten. Der Bootsverleih ist gerade an sonnigen Tagen eine beliebte Alternative zu einem Strandausflug.
Für Partyhungrige ist Stralsund schon länger eine gute Adresse. Die Brauerei-Parties auf dem Stralsunder Brauereigelände sind legendär und bieten für jeden Musikgeschmack etwas. Hier finden auch Lesungen und Auftritte von bekannten Persönlichkeiten wie Hans Werner Olm statt. Einmal im Jahr erlebt Stralsund das Festival-Fieber. Das Brauerei-Hoffest ist schon längst eine feste Größe im Veranstaltungskalender und bekommt mit Bands wie den Fantastischen Vier und City jedes Jahr populäre nationale Bands an den Sund.
Im Sommer reiht sich eine Veranstaltung an die nächste. Zu nennen sind hier das Sundschwimmen, die Wallensteintage und die Nacht des Offenen Denkmals.
Außerdem bieten ein Kino, ein Theater, drei Diskotheken, zahlreiche Restaurants, Bars und Cafés für jede Stimmung etwas.
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