Die ehemalige Residenzstadt der Herzöge von Mecklenburg- Schwerin gilt mit ihrem Barockschloss, dem herrlichen Park sowie der Stadtanlage mit barocken und klassizistischen Gebäuden als baugeschichtliches Juwel in Mecklenburg- Vorpommern. Dichter haben die Stadt als Klein- Versailles oder Sanssouci des Nordens beschrieben. Den Namen hat die Stadt dem Großherzog Christian Ludwig II. zu verdanken.
Er konnte in dieser Gegend seiner Jagdleidenschaft nachgehen. Somit wurde Anfang des 18. Jahrhunderts ein kleines Jagdschloss gebaut. Ihm zu Ehren erhielt der Ort 1754 den Namen „Ludwigs Lust“.
Ludwigslust war und ist ein Zentrum des geistig- kulturellen Lebens Mecklenburgs. Verschiedene Veranstaltungen festigen auch heute diesen Ruf. Zahlreiche Konzerte in der wundervollen Kulisse von Schloss und Park werden in den Sommern gegeben.
Heute ist die Stadt mit knapp 13000 Einwohnern Kreisstadt des größten Landkreises in Mecklenburg- Vorpommern.
Südlich und westlich von Ludwigslust erstreckt sich die so genannte Griese Gegend, eine flache Landschaft mit Kiefernwäldern und Torfmooren. In den Sümpfen wird das Raseneisenerz gewonnen, das wegen seines hohen Erzanteils schwarz bis dunkelbraun gefärbt ist.
Es lohnen sich auch Ausflüge in die umliegenden kleinen Städte, wie beispielsweise Grabow oder Neustadt- Glewe. Besonders interessant sind die gut erhaltenen Fachwerkbauten und die Gassen, die zum Bummeln und Staunen einladen.
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